Jan Dismas Zelenka (1679 - 1745) |
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Jan Dismas Zelenka könnte man durchaus als den "katholischen Bach" bezeichnen. Er wurde 1679 in Launowitz, südöstlich von Prag, als Sohn eines Organisten und Kantors getauft. Ab 1710 finden wir ihn als Kontrabassisten und Komponisten in Dresden am Hofe August des Starken, wo er, von kurzen Unterbrüchen abgesehen, den Rest seines Lebens verbringen sollte. Sein kompositorisches Handwerk erlernte er hauptsächlich bei Johann Joseph Fux in Wien und bei Antonio Lotti in Venedig. |
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| In zahllosen
Instrumental- und Vokalkompositionen stellte er seine meisterhafte und
eigenständige Tonsprache unter Beweis, doch wurde ihm der Aufstieg
- zum Beispiel an die Stelle eines sächsischen Hofkappellmeisters
- immer wieder verwehrt. Zermürbt verstarb Zelenka 1745 in
Dresden. Die Zeit für jene Anerkennung, die ihm als herausragenden Tonschöpfer seiner Zeit zugestanden hätte, sollte - auch dies eine Parallele zu J.S. Bach - erst 100 Jahre später reif werden: Kein Geringerer als Bedrich Smetana führte 1863 erstmals die F-Dur Suite wieder auf. |
Dresden mit der katholischen Hofkirche
(weisses Gebäude links)Gemälde von Bernardo Bellotto |
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| Mehr
Informationen zu Zelenka: www.klassika.info/Komponisten/Zelenka www.jdzelenka.net (englisch) |
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